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Herzlich Willkommen

*** zur Pferdepoesie ***

 

 

 

 

Ererbt die Macht zu fliegen ohne Schwingen,
hörst du unter meinen Hufen die Erde zu Tamburinen von Bedu singen.

 



Von den Spitzen meiner Ohren zum Strom meines Schweifs,
der Bedu - Klang klingt wider in meiner Kehle und meinen Augen.
O wundersam, mit den flutenden Wolken,
ich flute sonn - entflammte Himmel entlang.

 



Zugleich der Hetzer und die Schaluppe,
das Roß der Schlacht,
das auf jeder Sturzsee jeden Winds Galopp entfacht.

 



Ich steige,
bin ein Falke.
Ich trabe durch die Luft.
Die Erde singt,
berühr`ich sie.
Der tiefste Hornklang meines Hufs
ist melodiöser als Aboras Zimbal.

 



Der Falke kreist hoch droben,
ein Wüstengeist in meinem Auge.
Welch Traumbild Mekkas hemmt meinen Schwebetanz,
um mich zu fesseln in dieser Bedu - Trance?

 



Ich bin reines Feuer,
die dumpfen Elemente von Erde und Wasser,
nie scheinen sie auf in meinem Wesen.

 



Gleich feurigem Gefieder peitscht mein Schweif,
um mich derart gewaltig hoch zu tragen.
Nichts gibt es so kraftvolles,
nichts so Geschwindes,
nichts mit größerer Geduld unter des Himmels blauem Gras.

 



Wo,
an diesem funkelnden Morgen,
findet sich Edelmut ohne Stolz,
neidlose Freundschaft
und ist Schönheit nicht eitel?
Hier,
wo Anmut geschnürt wird
von Muskeln wie Stärke
von Sanftheit gehemmt.

 



Wo immer Menschen ihre Fußspuren ließen,
von Barbarei zu Zivilisation,
meine Hufabdrücke findet man neben ihren.

 



Seltsame Stille erfüllt mein Auge,
eine Fassung,
betrachtend die Welt,
scheint es,
aus gemessener Distanz.
Es ist der Blick
aus den Tiefen einer Wüstenvision.

 



Noch ohne einen Reiter
werd` ich stets ein Roß der Götter sein,
ein Mann jedoch ohne ein Pferd,
bleibt stets ein Mann.

 



Nichts auf der Welt,
ist einzig und allein,
durch ein göttliches Gesetz
trifft und vermischt sich alles in einem Sein.
Weshalb nicht also ich mit deinem?

 



Ich lausch deiner kindlichen Stimme
in seinem sanft singenden Wiehern:
Da ich eins von ihnen werde,
da die im höchsten Maß
kraftvollen Wege voll Schönheit sind,
so sind die Pferde,
da ich eins von ihnen werde.

 



Verwunschner ägyptischer Prinz,
mein Mantel ist selbst exotischer noch
als der Truheninhalt unsrer edlen Sippe vom Nil.

 

 

 
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